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Kosten einer Entrümpelung – Was Sie wissen sollten

wallerdominik
31. März
2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 5. Aug.

Wer eine Entrümpelung plant, will zuerst eine Zahl. Verständlich — aber jede Zahl ohne Besichtigung ist geraten. Was sich dagegen erklären lässt, ist woraus sich der Preis zusammensetzt. Wenn Sie das kennen, erkennen Sie ein faires Angebot von einem unseriösen.

Die konkreten Preisspannen für die üblichen Objektgrößen stehen in unserem Preis-Artikel für Regensburg.

Die fünf Posten, aus denen jeder Preis besteht

1. Die Menge — in Kubikmetern, nicht in Zimmern. Das ist der größte Posten. Wir rechnen mit rund 0,3 Kubikmetern je Quadratmeter Wohnfläche bei normal bewohnten Räumen und 0,5 bei vollen. Keller, Dachboden und Garage kommen einzeln dazu, nicht in die Wohnfläche. Eine 70-Quadratmeter-Wohnung ergibt so etwa 21 Kubikmeter — mehr als zwei volle Transporterladungen.

2. Die Arbeitszeit. Als Faustwert schafft eine Person etwa 2,5 Kubikmeter pro Stunde — im Erdgeschoss, bei kurzem Weg, mit gut trennbarem Material. Jede Treppe, jeder Meter Trageweg und jedes Möbelstück, das zerlegt werden muss, verlängert das.

3. Die Entsorgung. Der Posten, der die größten Unterschiede macht. Sperrmüll, Holz, Metall, Elektrogeräte, Bauschutt und Gefahrstoffe haben unterschiedliche Wege und unterschiedliche Preise. Wer vor Ort trennt, zahlt weniger als der, der alles als Mischabfall abkippt.

4. Der Zugang. Erdgeschoss mit Parkplatz vor der Tür ist der günstigste Fall. Vierter Stock ohne Aufzug, enge Altstadtgasse, Halteverbot, langer Weg zum Fahrzeug — jeder dieser Punkte kostet Arbeitszeit.

5. Das Verwertbare — der einzige Posten, der den Preis senkt. Gut erhaltene Möbel, Werkzeug, Sammlungen, Elektrogeräte: Was sich verkaufen lässt, rechnen wir gegen. Bei gut erhaltenen Haushalten deckt das einen spürbaren Teil der Kosten.

Woran Sie ein unseriöses Angebot erkennen

  • Ein Preis am Telefon, ohne dass jemand das Objekt gesehen hat. Er wird später nach oben korrigiert.

  • Abrechnung nach Stunden statt Festpreis. Das Risiko liegt dann komplett bei Ihnen.

  • Kein Entsorgungsnachweis. Wer nicht nachweist, wo der Abfall geblieben ist, hat ihn möglicherweise nicht dorthin gebracht, wo er hingehört — und dafür haften am Ende Sie als Auftraggeber.

  • Kein Hinweis auf Wertanrechnung. Wer nichts anrechnet, verkauft Ihre Sachen und behält den Erlös.

  • Barzahlung ohne Rechnung. Ohne Rechnung gibt es keine Gewährleistung und keinen Nachweis, dass überhaupt jemand da war.

Wie Sie den Preis selbst senken

  • Nichts vorher verschenken. Verwertbares senkt Ihren Preis — verschenkt senkt es den von jemand anderem.

  • Termin früh vereinbaren. Wer drei Tage vor der Übergabe anruft, zahlt für Eile.

  • Alles zeigen. Der vergessene Keller ist der häufigste Grund für Nachträge. Was bei der Besichtigung auf dem Tisch liegt, steht auch im Festpreis.

  • Teilräumung prüfen. Manchmal reicht Keller und Dachboden, während die Wohnung bleibt.

Bei uns ist die Besichtigung kostenlos, und der Preis danach ist ein Festpreis — schriftlich, ohne Nachträge.

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